Optima Fassadenfarben - langlebig und farbtonstabil

Bei der Auswahl der richtigen Fassadenfarbe ist der vorhandene Untergrund ein wichtiges Auswahlkriterium.

Optima Reinacrylat Fassadenfarbe

hochwertige Fassadenfarbe auf Reinacrylatbasis mit vorbeugendem Betonschutz.

Optima Diffusan 3000

spannungsarme und wetterbeständige Fassadenfarbe auf Silikonharzbasis

Optima Perlosan

Echte, hochwertige Silikonharz Fassadenfarbe mit hohem und langjährigem Wasserabperleffekt. (Tickle down Effekt)

Optima RenoTherm NQG

universell einsetzbare Hybrid-Premium-Fassadenfarbe

Optima Bio-Tec Soul Out

Matte Sol-Silikat Fassadenfarbe mit einem nach DIN 18363 zulässigen organischen Anteil.

Optima Bio-Tec Minera Finish

Weiß pigmentierter, dekorativer, hochfüllender Streichputz auf Silikat Basis mit gutem Deckvermögen für außen und innen.
Textbox-Reihe

Die richtige Farbe für Ihren Untergrund

Es gibt nicht die beste Fassadenfarbe, sondern nur die für genau das Gebäude am besten passende Farbe.

Beton braucht einen sicheren Schutz vor CO2- Eindringung, da die Stahlarmierung durch CO2 zu rosten beginnt. Unsere Optima Reinacrylat-Fassadenfarbe hat eine sehr hohe CO2 Dichte und eine optimale Farbtonstabilität auch bei intensiven Farbtönen.
Auf neuen mineralischen Putzen sind Reinacrylat-Fassadenfarben nicht empfehlenswert. Hier sind die Dispersions-Silikatfarben sehr gut weil sie diffusionsoffen und nicht thermoplastisch sind
WDV-Systeme und stark bewitterte Putzflächen können sehr gut mit Silikonharzfassadenfarben gestrichen werden.
Leider sind die reinen Silikonharzfassadenfarben jedoch nicht ideal UV-stabil.
Durch eine Mischung von Reinacrylat und Silikonharz haben wir alle positiven Eigenschaften in unserer Optima Renotherm NQG vereint.

weiß, altweiß oder farbig?

Sie bekommen ihren Lieblingsfarbton!
Je nach Gebäudetyp und Kundengeschmack können wir verschiedene Weißtöne, aber auch über 750.000 Bunttöne mischen. Wenn Sie mögen können wir Ihnen kleine 1,25ltr Eimerchen tönen, die Sie sich als Muster an die Hauswand streichen.
So finden Sie ohne großes Risiko Ihren Wunschfarbton

Accordeon

Wissenswertes über Fassadenfarben

Das BFS-Merkblatt Nummer 26 trägt den Titel „Farbtonveränderung von Beschichtungen im Außenbereich“ und wurde von dem Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V. herausgegeben. Es behandelt die alterungsbedingte Farbtonveränderung einer Farbe durch verschiedene Einflüsse bezogen auf die unterschiedlichen Pigmente und Bindemittel.

Das Merkblatt unterteilt Fassadenfarben bezüglich ihrer Kreidungsstabilität. Die Bewertung erfolgt dabei nach den Klassen A bis C.
In die Klasse A werden Fassadenfarben eingeteilt, die eine kaum sichtbare Kreidung aufweisen. Dazu zählen Silikatfarben oder Dispersionen mit hohem Bindemittelanteil.

Produkte, die sichtbar kreiden, werden der Klasse B zugeordnet. Darunter fallen matte Dispersions-, Silicon-oder Dispersions-Silikatfarben.

Eine deutlich sichtbare Kreidung, wie sie bei Dispersionsfüll- oder Kalkfarben auftritt, ist ausschlaggebend für die Einteilung in Klasse C.

Pigmente werden vom Merkblatt bezüglich ihrer Farbtonstabilität in die Gruppen 1 bis 3 eingestuft.
Dabei umfasst Gruppe 1 lichtbeständige anorganische Pigmente, die sich kaum verändern und daher eine sehr gute Farbtonstabilität bieten.

Lichtbeständige organische und/oder anorganische Pigmente, die eine immer noch gute Farbtonstabilität aufweisen, sich aber sichtbar verändern, werden der Gruppe 2 zugewiesen.

Eine eingeschränkte Farbtonstabilität lichtbeständiger organischer und/oder anorganischer Pigmente, die eine deutliche Veränderung hervorruft, führt zur Einordnung in Gruppe 3.

Die Klassen A-C bewerten den Beschichtungsstoff basierend auf dem Bindemittel, die Gruppen 1-3 die Farbpigmente bezüglich ihrer Lichtbeständigkeit.

Die Produkt-Farbton-Kombination mit dem Farbbeständigkeitscode A1 ist demnach am farbtonstabilsten. Diese Klasse erzielen wir mit der Optima Reinacrylat-Fassadenfarbe und der Optima RenoTherm NQG

Der ausführende Fachbetrieb ist in der Pflicht, seine Kunden hinsichtlich der Auswahl des geeigneten Beschichtungsstoffs, des Farbtons und dessen Stabilität nach BFS-Merkblatt Nr. 26 zu beraten. Gibt der Kunde beispielsweise einen Farbton vor, der in einer bestimmten Bindemittelklasse nicht realisiert werden kann, dann sollte der Maler zu einer anderen Bindemittelklasse raten. Umgekehrt sollte der Verarbeiter bei Vorgabe der Fassadenbeschichtung durch den Auftraggeber nur Farbtöne vorschlagen, die mit farbtonbeständigen Pigmenten erzielt werden können. Alle Vereinbarungen sollten dringend schriftlich festgehalten werden, vor allem, wenn der Kunde sich über einen Rat hinwegsetzt.

Bei Wartungs-, Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie bei Arbeiten, welche die Gebäudesubstanz nicht betreffen, beträgt die Gewährleistungsfrist zwei Jahre. Ist die Gebäudesubstanz allerdings von den Arbeiten betroffen, oder handelt es sich um Neubauten oder Arbeiten mit ähnlichem Umfang (eine Grundsanierung beispielsweise), dann verlängert sich die Gewährleistungsfrist auf fünf Jahre. Generell ist festzuhalten, dass witterungsbedingte Abnutzungen keine Mängel darstellen.

Hat die Veralgung den Fassadenschmutz abgelöst? Davon ist tatsächlich auszugehen. Die Außenluft ist selbst in industriellen Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet im Laufe der Jahrzehnte deutlich sauberer geworden. Dies gilt auch für verkehrsreiche Straßen, in deren Umgebung der Staub- und Schadstoffgehalt der Luft früher ebenfalls relativ groß war. Daher müssten Fassaden heute eigentlich deutlich weniger verschmutzt sein als früher.
Auf den ersten Blick sind aber – insbesondere an
verputzten Fassaden – nach wie vor Verschmutzungen, teilweise in erheblichem Umfange, festzustellen. Beim zweiten Blick bemerkt man jedoch Unterschiede. Heute sitzt der Schmutz genau an den Stellen, die früher vom Regen regelmäßig sauber gewaschen worden sind. Es muss sich also um eine andere Art von Verschmutzung handeln.
Die heute anzutreffende Verschmutzung besteht vorwiegend aus Algen und Pilzen. Man verwendet
den Sammelbegriff „Algen“ inzwischen für alle Arten derartigen Fassadenbewuchses. Im Übrigen kann man nach bisherigem Kenntnisstand davon ausgehen, dass ein Algenbewuchs die Oberfläche nicht schädigt. Eine optische Beeinträchtigung stellen Algen allemal dar.
Algen lieben Feuchtigkeit. Deswegen ist verstärkt Algenbewuchs in den stark beregneten Bereichen von Fassaden festzustellen.
Auch Taubildung kann den Algenbewuchs fördern. Bei Wärmedämmverbundsystemen z. B. liegt unmittelbar auf der Wärmedämmung eine dünne Putzschicht mit nur geringer Speicherfähigkeit auf. Durch Abstrahlung in klaren Nächten können Oberflächentemperaturen auftreten, die unterhalb der Taupunkttemperatur der Luft liegen. Tauwasser schlägt sich dann auf den
Fassaden nieder und fördert den Wuchs von Algen. In schlimmen Fällen kann bereits innerhalb weniger Jahre der Algenbewuchs ein störendes Ausmaß erreichen.
Wie lässt sich nun ein übermäßiger Algenbewuchs vermeiden? Dazu sind grundsätzlich alle Maßnahmen geeignet, die die Beregnung reduzieren und die Trocknung fördern. Ausreichende Überstände von Dächern und Fensterbänken stellen die wichtigste Maßnahme dar. Diese können bei bestehenden Gebäuden oft nur mit großem Aufwand nachträglich hergestellt werden. Deshalb ist das Augenmerk verstärkt auf Putz und Anstrich zu richten. Ein Putz sollte wasserabweisend sein, frei von Poren und wenig strukturiert. So sind z. B. horizontale Rillen zu vermeiden. Auch Deckanstriche, die die Poren eines Putzes verschließen, lassen Wasser besser ablaufen. Je
schneller ein durch Regen vernässter Putz trocknen kann, desto geringer ist der Veralgungseffekt. Nach Norden bzw. Westen gerichtete Fassaden sind deshalb vom Problem der Veralgung besonders betroffen. Zur besseren Trocknung wären deshalb theoretisch
dunklere Fassadenfarben eher ratsam. Wegen der thermischen Belastung rät man allerdings insbesondere bei Wärmedämmverbundsystemen von einer dunklen Farbe ab. Wie so oft stehen auch hier die für unterschiedliche Probleme anzustrebenden Lösungen miteinander in einem Konflikt. Das Setzen von Prioritäten ist also unvermeidlich.
Nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Qualität von Fassadenanstrichen hat sich im Laufe der Zeit erhöht. Damit wird die Renovierung von Fassaden heute weniger von der Verwitterung des Beschichtungssystems als vielmehr vom Grad der Veralgung bestimmt. Hier bestätigt sich eine allgemeine Lebenserfahrung, nach der Verbesserungen auf der einen Seite eigentlich immer mit Verschlechterungen auf der anderen Seite verbunden sind. Es mag ein Trost sein, dass Algen nur in sauberer Luft und auf giftfreien Oberflächen wachsen.
Quelle:
Erstveröffentlichung in: VBHG informiert, Juni 2003, von Dipl.-Ing. Johannes Schürken
Die allmähliche Verfärbung einer Fassade infolge von Umwelteinflüssen ist für sich genommen noch kein Mangel, sondern eine zwangsläufige Folge der Alterung des Gebäudes. Der Bewuchs mit Algen und Pilzen beruht darauf, dass sich organische Substanzen, z. B. Blütenstaub, an der Fassade ablagern und im Zusammenwirken mit Feuchtigkeit, die aus Regen oder Tau resultiert, dem Bewuchs Nahrung bieten. Es ist aber nicht üblich und entspricht deshalb auch nicht der Beschaffenheit, die erwartet werden kann, dass die Verschmutzung der Fassade ohne besondere, den Bewuchs fördernde Umgebungsbedingungen so schnell voranschreitet, dass bereits nach drei Jahren eine großflächige Reinigung der Fassade erforderlich wird. Ein solcher in kurzen Abständen wiederkehrender Unterhaltungsaufwand entspricht nicht der üblichen Beschaffenheit.
Es stellte auch einen optischen Mangel dar, dass das hell gestrichene Gebäude schon nach kurzer Zeit ein unschönes Erscheinungsbild bot. Diese Erscheinung beruhte nicht auf besonderen Umweltbedingungen, sondern darauf, dass das Gebäude eine wärmegedämmte Fassade hatte. Eine wärmegedämmte Fassade bleibt außen erheblich kälter als eine nicht gedämmte Fassade. Sie ist deshalb auch regelmäßig über längere Zeit feuchter und das Wachstum von Pilzen und Algen wird mehr begünstigt als bei einer nicht gedämmten Fassade.

Stellen Sie sich eine Fassadenfläche bei starker Sonneneinstrahlung vor. Diese kann sich, in Abhängigkeit vom Farbton und des Sonnenstandes bis auf ca. 70°C aufheizen.
Fassadenfarben sind je nach Bindemittel und Konzeption thermoplastisch – bedeutet die Fassadenfarbe wird bei diesen Temperaturen weich.
Aufgewirbelter Staub und umherschwirrende Pollen werden von der weichen Fassadenfarbe aufgenommen und „festgeklebt“. Bei Abkühlung der Fläche wird auch die Fassadenfarbe wieder härter und bindet so die Verschmutzung ein.
Selbst Schlagregen oder der Hochdruckreiniger kann diese Verschmutzung nicht mehr wegwaschen.
Fazit: je weniger thermoplastisch eine Fassadenfarbe ist, umso geringer das Verschmutzungsverhalten.
Sehr gut geeignet sind hier unsere Optima Bio-Tec Soul-Out , die Optima Bio-Tec Minera Finish und die Optima RenoTherm NQG